Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)

Eine Krankheit, die mehr
Aufmerksamkeit braucht

Was wir über ALS wissen

ALS ist eine schwere, unheilbare Erkrankung des zentralen und peripheren Nervensystems. Im Verlauf der Erkrankung werden nach und nach alle Muskeln schwächer. In der Endphase führt die Beeinträchtigung der Atemfunktion dazu, dass die Erkrankten meist im Schlaf friedvoll versterben.

Welche Hilfe es für ALS-Erkrankte gibt

Die Ursachen von ALS sind bis heute nicht vollständig geklärt, doch es gibt Möglichkeiten, die Lebensqualität der Betroffenen so gut wie möglich zu erhalten. Physiotherapie hilft, die Beweglichkeit zu fördern und Schmerzen vorzubeugen. Ergotherapie unterstützt bei alltäglichen Aktivitäten, und Logopädie ist zweckmäßig, um die Sprach- und Schluckfunktionen bestmöglich zu bewahren. Und neben der medizinischen Betreuung ist vor allem eine gute psychosoziale Unterstützung wichtig.

Forschung und gesellschaftliche Verantwortung

ALS muss mehr Aufmerksamkeit erhalten. Die „Ice-Bucket-Challenge“ im Jahr 2014 war ein wichtiger Schritt, um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Doch das darf nur ein Anfang sein. Wir wünschen uns langfristig mehr Mittel für die Forschung, um die Ursachen von ALS besser zu verstehen und um neue Therapieansätze entwickeln zu können. Jede Unterstützung zählt – für mehr Lebensqualität, mehr Zeit und letztlich für die Hoffnung auf eine wirksame Behandlung.

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